Chronik

 

Generalversammlung am 17. Januar 2020

Bericht für den Reussboten

 

Johanneschor GV 2020: Erste GV mit neuer Dirigentin

 

 

 

Einschneidendstes Ereignis im letzten Vereinsjahr war der Dirigentenwechsel: Der Johanneschor singt seit November 2019 unter der Leitung von Jzabelè Jankauskaitè. Die junge Litauerin verfügt bereits über einen Abschluss an einer baltischen Musikschule und studiert seit 2018 Chorleitung an der ZHDK. Ihre Vorgängerin, Marie-Odile Vigreux, musste die Stelle aus familiären Gründen kündigen.

 

Jzabelè Jankauskaitè hat mit ihrer frischen, mitreissenden Art, ihrer Begeisterung für die Musik und ihrem klaren Anspruch auf Qualität, den Chor sofort für sich gewonnen.

 

Zwischen dem -wie gewohnt sehr guten- Nachtessen aus der Küche des Alterszentrums Grüt und dem geselligen Teil mit Dessert und Kaffee fand der geschäftliche Teil der GV statt.

 

Präsidentin Elfriede Jakob liess das vergangene Chorjahr nochmals aufleben. Zu den musikalischen Höhepunkten in diesem Jahr zählen Zipolis Misa a San Ignazio zu Ostern, die Werke moderner englischer Komponisten, die zum Patrozinium aufgeführt wurden und die Werke deutscher Barockkomponisten im Weihnachtsgottesdienst. Das offene Singen in der Stadtscheune, die Teilnahme am Quartiersingen im Alterszentrum und die Mitgestaltung der Pastoralraum-Eröffnung waren weitere Glanzpunkte im Vereinsjahr. Die Chorreise ins Toggenburg mit dem Besuch der Klangwerkstatt und des Klangweges – wiederum ausgedacht und perfekt organisiert von Trudi und Heinzpeter Birrer, bescherte dem Chor einen abwechslungsreichenTag mit vielen neuen Eindrücken und Zeit, Kontakte zu pflegen.

 

Anfangs November erfolgte der Dirigentinnenwechsel.

 

An der GV gab Jzabelè Jankauskaitè ihrer Freude Ausdruck, mit dem Chor zu arbeiten: «Der Chor ist einfach, ehrlich, motiviert sich zu verbessern - das gefällt mir. Ich will mein Bestes zu geben versuchen, den Chor zu fördern.»

 

Als ihre Ziele mit dem Chor nennt sie die Entwicklung des Klanges, das chorische Singen und das Kennenlernen anderer Werke, zum Beispiel Musik aus baltischen Ländern.

 

Für Karfreitag sieht sie a capella Werke vor, weil diese dem Karfreitagsgedanken am nächsten kämen und auch gut seien für die Klangarbeit. In der Osternacht wird es fröhliche Musik in C Dur geben mit Instrumental -und Orgelbegleitung: Teile aus der Spatzenmesse von W.A. Mozart.

 

Pfarrer Walter Schärli dankte dem Chor für die musikalische Bereicherung der Gottesdienste und ganz besonders Elfriede Jakob für ihre grosse Unterstützung im Zusammenhang mit dem Errichten des Pastoralraumes.

 

Kassierin Silvia Schaffner präsentierte Jahresrechnung und Budget und erläuterte das neue Finanzkonzept der Kirchgemeinde.

 

Zum Schluss konnte die Präsidentin sechs Rosen für fast lückenlosen Probenbesuch überreichen und schloss den geschäftlichen Teil mit dem Dank an alle Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.

 

                                                                                                                                                    Dorothee Brauchli, Aktuarin

 

 

Eine Rose für treuen Probenbesuch