Chronik

 

Generalversammlung am 18. Januar 2019

 

2018 - ein bewegtes und bewegendes Jahr für den Johanneschor

 

 

 

Kurz nach Abschluss ihres Masterstudiums Ende Januar 2018 überraschte Dirigentin Marie-Odile Vigreux ihren Chor mit der Nachricht, dass sie im September ein Baby bekommen werde. Nicht nur war die Freude über das erwartete «Chorbaby» gross, es bestimmte auch den weiteren Verlauf des Singjahres. Für die Zeit des Mutterschaftsurlaubs konnte Hiram Santos, ein erfahrener Musiker und Chorleiter mit brasilianischen Wurzeln und brasilianischem Temperament, als Stellvertreter gewonnen werden. Da er nicht alle Choraktivitäten 1:1 abdecken konnte, ergaben sich zwischendurch auch noch Proben und Auftritte mit Tabea Herzog, einer Aargauer Sopranistin und Chorleiterin und mit Raitis Grigalis, einem lettischen Sänger und Chorleiter. So war denn der Chor im zweiten Halbjahr darin gefordert, sich auf verschiedene Dirigierende einzulassen, die alle mit der gleichen Ernsthaftigkeit aber zum Teil ganz unterschiedlichen Mitteln und Wegen an das Erarbeiten eines Werkes gingen - eine Herausforderung, der sich alle bereitwillig stellten und die zu einer  bereichernden und schönen Erfahrung wurde .

 

Die GV im Grüt begann traditionsgemäss nach einem feinen und perfekt servierten Abendessen aus der Küche des Alterszentrums. Präsidentin Elfriede Jakob liess in ihrem Jahresbericht das Vereinsjahr noch einmal Revue passieren und führte speditiv durch die Traktanden. Höhepunkte im letzten Jahr waren sicher für alle der Osternachtgottesdienst, wo wir die Messe brève Nr. 7 von Charles Gounod sangen, unterstützt vom Organisten, einer Harfenistin und vier Gesangssolisten, die Aufführung von Ph.H. Erlebachs Kantate Lobe den Herren meine Seele mit Solisten, vier historischen Gamben und Orgel am Patrozinium und dann Leopold Mozarts Messe in C am Weihnachtsmorgen unter der Leitung von Hiram Santos, wiederum mit Unterstützung von Orgel und Streichern sowie solistischer Verstärkung im Chor. Ausserhalb der Kirche waren unser zweites offenes Singen in der Stadtscheune und die Chorreise nach Vevey ins Chaplin-Museum – einmal mehr perfekt geplant und vorbereitet von Trudy und Heinzpeter Birrer- die bedeutendsten Ereignisse.

 

Dirigentin Marie-Odile Vigreux -nun mit ihrem kleinen Sohn im Arm- schaut zufrieden auf den gemeinsamen Teil des Chorjahres zurück und freut sich darauf, wieder mit uns zu proben. Im Ostergottesdienst werden wir die Misa a San Ignacio von Domenico Zipoli singen und am Patrozinium modernere englische Musik.

 

Pfarrer Walter Schärli und Maria Kränzlin von der Kirchenpflege betonten, wie wichtig und bereichernd die Mitwirkung des Chores in den Gottesdiensten ist.

 

Das grosse Engagement von Präsidentin Elfriede Jakob und die unkomplizierte, kooperative Zusammenarbeit mit ihr wird von allen Beteiligten sehr geschätzt und hervorgehoben.

 

Nach weiteren Vereinsgeschäften, darunter Kassabericht und Budget durften wir mit Elisabeth Müller und Stephan Desch zwei bisherige Gastsänger und mit Samuel Ernst einen Neuzuzüger als Chormitglieder aufnehmen. Verabschieden mussten wir uns leider von Catherine Stober, die mit ihrer Familie nach Deutschland umgezogen ist.

 

Zum Schluss bedankte sich die Präsidentin für die grosszügige Unterstützung des Chores durch die Kirchgemeinde, für die gute Zusammenarbeit auf allen Ebenen und für das Engagement des ganzen Chores.

 

Haben Sie Lust bekommen, es mit uns zu versuchen? Lernen Sie uns kennen am diesjährigen offenen Singen in der Stadtscheune (Freitag, 24. Mai, 19.30) oder schauen Sie vorbei auf unserer Webseite johanneschor-mellingen - wir freuen uns auf Sie!                                                                                

Dorothee Brauchli

 

 

 

 

 

Eine Rose für fast lückenlosen Probenbesuch!

Generalversammlung am 23. Februar 2018

 

Zuwachs beim Johanneschor

 

Bei den Frauen hat es sich schon herumgesprochen, wie gut singen für Körper, Geist und sozialer Befindlichkeit ist. An der diesjährigen ordentlichen GV, am 23. Februar im Alterszentrum Grüt liessen sich drei Sängerinnen als neue Mitglieder aufnehmen.

 

Präsidentin Elfriede Jakob führte mit Ruhe und dennoch speditiv durch die Traktanden. In ihrem Jahresbericht konnte sie viel über Gefreutes im vergangenen Vereinsjahr berichten und Dirigentin Marie-Odile Vigreux erinnerte an die vielen gelungenen Aufführungen und dankte für die gute Zusammenarbeit. Besonders betonte sie die Unterstützung im Hinblick auf Ihr Masterkonzert am 21. Januar 2018 in der Pauluskirche in Zürich., der Höhepunkt des vergangenen Jahres in musikalischer und gesellschaftlicher Hinsicht. Die aufgeführten Werke von Felix Mendessohn-Bartoldy prägten auch die Gottesdienste zum 1. Adventssonntag und zu Weihnachten. In sehr guter Erinnerung bleibt auch das offene Frühlingssingen am 5. Mai in der Stadtscheune, ebenfalls Teil der Ausbildung von Marie Odile Vigreux. «Zu wiederholen!» - war man sich schnell einig … Ein weiterer Höhepunkt des vergangenen Jahres war die Vereinsreise nach Chur und Bad Pfäfers, zum 10. Mal liebevoll geplant und organisiert durch Trudy und Heinz Birrer.

 

Die gute Stimmung im Chor und die seriöse Arbeit wird auch von der Kirchgemeinde geschätzt. Die Präsidentin der Kirchenpflege Claudia Venditti und Pfarrer Walter Schärli dankten dem Chor für seine engagierte Mitgestaltung der Gottesdienste.

 

Mit Freude und Optimismus schaut der Chor auf das neue Vereinsjahr, u. a. mit einer Messe brève n°7 von Charles Gounod zur Osternacht und der Kantate "Lobe den Herren" von Philipp Erlebach, am Patrozinium, einem Komponisten des 16. Jahrhunderts. Das offene Frühlingssingen am 15. Juni in der Stadtscheune soll ein Dankeschön an die Albert und Ida Nüssli-Stutz-Stiftung sein, für die grosszügigen Spenden für das Konzert im Januar und zuhanden der Vereinskasse des Johanneschors. Der Chor möchte mit dem Anlass einen Teil der Spende an die Bevölkerung Mellingens weitergeben.

 

Die Vereinsgeschäfte mit Finanzen und Budget liefen diskussionslos über die Bühne. Elsbeth Seitz und Hanspeter Mühlethaler wurden mit Dank für ihre langjährige Tätigkeit aus dem Vorstand entlassen. Als Ersatz wurden Käthi Küng und Dorothee Brauchli mit Applaus gewählt.

 

Wie jedes Jahr schloss Elfriede Jakob die Versammlung mit dem Aufruf, jede Person die nur im Geringsten nach Sänger oder Sängerin aussieht zu fragen, ob sie im Johanneschor möchte, sei es für ein Projekt oder als Mitglied. Vielleicht spricht sich gelegentlich auch bei Männern herum, wie gut singen tut. Informationen zu Mitsingprojekten und zum Jahresprogramm finden Sie auf unserer Webseite: www.johanneschor-mellingen.ch.

 

Györgyi Schaeffer (l), Krisztina Farkas und Brigitte Strebel werden als neue Mitglieder begrüsst.


Master für die Dirigentin des Johanneschores

(Aus dem Reussboten)

Am 21. Januar fand in der Zürcher Pauluskirche ein Konzert statt, mit dem drei Chorleitungsstudenten ihre Ausbildung abschlossen, darunter Marie-Odile Vigreux mit dem verstärkten Johanneschor Mellingen. Sie hatte zwei Stücke von Mendelssohn gewählt, „Die Geburt Christi“ und“ Vom Himmel hoch“, die der Chor seit dem letzten Herbst einstudiert und in Teilen auch schon im Weihnachtsgottesdienst aufgeführt hatte.

 

Zur grossen Freude aller wurde das Konzert mit 5,25 und das ganze Studium mit 5,5 bewertet. Wir gratulieren unserer Dirigentin zum hervorragenden Abschluss und freuen uns auf viele weitere Projekte mit ihr. Wer auch immer an den intensiven, vergnüglichen und lehrreichen Proben am Donnerstagabend teilnehmen und weitere Werke mit uns im Gottesdienst aufführen möchte, ist herzlich eingeladen, unsere Präsidentin Elfriede Jakob (056 491 33 31) oder Marie-Odile Vigreux (076 201 03 14) zu kontaktieren.

Karin Weisenstein